Leitfaden für akademische Arbeiten

Abschluss und Finalisierung

Das Schreiben einer akademischen Arbeit sollte dir so wenig Kopfzerbrechen wie möglich bereiten – wir hoffen, unser Ratgeber hilft dir dabei!

Durchgefallen? So geht es weiter!

Du bist bei deiner Abschlussarbeit durchgefallen? Frust, Neid und Ärger sind jetzt völlig normale Reaktionen. Allerdings hilft nichts davon dir wirklich weiter. Deshalb heißt es nun: Kopf hoch, auf zum zweiten Versuch! Dabei solltest du aber Lehren aus dem missglückten Versuch ziehen.

Bei der Abschlussarbeit durchgefallen? Reflexion und Fehleranalyse!

Zunächst solltest du dein gewähltes Thema analysieren. Bist du bei der Arbeit gut vorangekommen oder hast du schon hier Probleme gehabt? Diese können sich schließlich in deiner Benotung niedergeschlagen haben. Vielleicht war auch der Fokus der Arbeit falsch oder die Fragestellung wurde nicht richtig behandelt.

Eine wichtige Komponente beim Verfassen deiner Abschlussarbeit kann auch der Betreuer darstellen. Hast du ihn eingebunden? War er dir behilflich oder hast du ihn vielleicht nur deshalb gewählt, weil es an einer Alternative gefehlt hat? Der Betreuer sollte mit der Materie vertraut sein, um diese fair und ehrlich bewerten zu können. Ein gutes Verhältnis zwischen Betreuer und Student kann jedoch nicht schaden.

Wie sah der typische Arbeitsablauf beim Verfassen der Abschlussarbeit aus? Konntest du ein ruhiges Schreibklima genießen? War eine umfassende Recherche zur Thematik möglich? Oder gab es sogar zu viele Informationen und du bist in dieser Informationsflut untergegangen? Es ist wichtig sich einen roten Faden auszuarbeiten.

Hast du deine Zeit für das Verfassen der Abschlussarbeit richtig eingeteilt. Bei der Abschlussarbeit durchgefallen zu sein, weil die Zeit nicht ausgereicht hat, ist ein Fehler in der Planung. Nur zwei Drittel der Zeit sollten für das Schreiben, der Rest für Kontrolllesen und Nachbearbeitung eingeplant werden.

Die Eigenreflexion ist sehr nützlich. Aber auch der Betreuer sollte dazu Stellung beziehen, warum du in der Abschlussarbeit durchgefallen bist. Auch der Meinung von Eltern, Freunden und Kommilitonen, die dich arbeiten gesehen haben, sollte Gehör geschenkt werden.

Der zweite Anlauf

Zunächst solltest du dich entscheiden, ob du bei deiner Thematik bleiben willst, sie leicht abänderst oder mit einem völlig neuen Thema und vielleicht auch einem anderen Betreuer beginnst. Ein ähnliches Thema kann dir viel Zeit sparen, da du schon Arbeit investiert hast. Dies kann dich aber auch leichtsinnig werden lassen.

Wenn die Abschlussarbeit einen eher praktischen Bezug hatte, so kannst du bei einem der Praktika-Betriebe nachfragen werden, ob nicht dort eine Abschlussarbeit mit einem größeren, praktischen Bezug verfasst werden kann.

Sehr wichtig ist hier, dass du dich nicht alleine zu Hause verkriechst. Du hast deine beruflichen Ziele nicht verfehlt, sie haben sich dadurch, dass du in der Abschlussarbeit durchgefallen bist, nur verzögert. Wer zu deprimiert ist, um einfach weiterzumachen, der sollte zunächst ein weiteres Praktikum absolvieren, für ein Semester ins Ausland gehen oder eine kreative Auszeit nehmen. Die Wiederholung der Abschlussarbeit sollte aber auch nicht zu lange aufgeschoben werden. Hier besteht immer die Gefahr, dass der Abschluss an der Universität auf der Strecke bleibt.

Letzter Versuch – In der Prüfung durchgefallen

Wer seine Möglichkeiten ausgeschöpft und keinen Versuch mehr offen hat, der ist endgültig durchgefallen. Die Zukunft als Student muss damit aber nicht vorbei sein.

  • Widerspruch/Überdenkungsverfahren/Klage – Wer mit seiner Beurteilung nicht einverstanden ist, der kann auch innerhalb des Studiums den Rechtsweg beschreiten. Das Überdenkungsverfahren ist ein internes Kontrollsystem, bei dem die inhaltliche Bewertung der Arbeit überprüft wird. Schon hier muss jedoch ein nachvollziehbarer Einwand erhoben und begründet werden. Der Widerspruch und die Klage stehen als letzte Rechtsmittel offen.
  • Wechsel des Studienfaches – Innerhalb derselben Hochschule werden unterschiedliche Studienrichtungen angeboten. Da sich die Fächer teilweise und oftmals sogar größtenteils überschneiden, kann ein Wechsel zu einem schnellen Studienerfolg führen. Die nicht bestandene Prüfung hätte somit nur wenig „Schaden“ angerichtet, was den zeitlichen Ablauf betrifft.
  • Wechsel der Hochschule – Wer in seiner Prüfung durchgefallen ist, der kann auch zu einer anderen Hochschule wechseln und versuchen, dort das gleiche Studienfach zu belegen. Hier geht lediglich die Zeit verloren, welche der Wechsel des Standortes, inklusive Wartezeit, benötigt.

Der Wechsel des Studienfaches oder der Hochschule nach einer nicht bestandenen Prüfung wird jedoch immer im Einzelfall geprüft. Die aktuelle Hochschule kann dies beispielsweise verweigern, wenn beim neuen Studienfach dieselbe Prüfung verlangt wird, in der du bereits durchgefallen bist.

Eine andere Hochschule kann die Aufnahme auch dann verweigern, wenn das gleiche oder ein anderes Fach belegt werden soll, aber ähnliche oder gleiche Anforderungen gestellt werden. Im Zweifel kannst du sicherlich ein Beratungsgespräch vereinbaren, um die Situation zu klären.


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