Leitfaden für akademische Arbeiten

Layout und formale Vorgaben

Das Schreiben einer akademischen Arbeit sollte dir so wenig Kopfzerbrechen wie möglich bereiten – wir hoffen, unser Ratgeber hilft dir dabei!

Deckblatt einer akademischen Arbeit

Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. – So lautet eine bekannte Redewendung, und wie so oft steckt dahinter mehr Wahrheit, als manch Einem bewusst ist.

Der erste Eindruck deiner Hausarbeit wird über das Deckblatt vermittelt. Grundsätzlich gibt es nicht das EINE RICHTIGE Deckblatt. So unterschiedlich wie die Inhalte einer Hausarbeit sein können, so unterschiedlich fallen auch die dazugehörigen Deckblätter aus. Es gibt jedoch einige Dinge, die auf jeden Fall enthalten sein sollen. Daher haben wir dir in diesem Blogbeitrag die wichtigsten Informationen zusammengetragen. So weißt du, was es zu berücksichtigen gilt, worauf du besonders achten musst und was du auf keinen Fall tun solltest!

Wozu überhaupt ein Deckblatt?

Wie bereits eingangs erläutert, gibt das Deckblatt den ersten Vorgeschmack deiner geleisteten Arbeit. In erster Linie sollen dem Leser auf einen Blick die wichtigsten Informationen zusammengestellt werden. Weiterhin hast du die Möglichkeit, dem Leser „zwischen den Zeilen“ mehr über den Inhalt zu verraten, als der Titel vermuten mag. Außerdem wird es dir so ermöglicht – unabhängig vom Inhalt - deinen persönlichen Stil einfließen zu lassen.

Gibt es eine Vorlage?

Das kommt ganz auf deine Hochschule oder Universität an. Manche haben eine Vorlage festgelegt, an die es sich zu halten gilt. Wiederum andere haben Vorgaben, was zwingend auf dem Deckblatt vermerkt werden muss, z.B. das Logo der Hochschule. Informiere dich am besten vorab über die für dich geltenden Bestimmungen, bevor du dir umsonst Mühe machst.

Was muss auf jeden Fall auf das Deckblatt?

Die wichtigste Information auf dem Deckblatt ist zweifelsohne der Titel der Hausarbeit.
Weiterhin sollte dem Leser vermittelt werden, was er überhaupt in den Händen hält, nämlich in unserem Fall die Hausarbeit. Bedenke, dass der Leser vielleicht mehrere Dokumente auf seinem Schreibtisch liegen hat und nun zu aller erst wissen möchte, ob eine Hausarbeit mit 15 Seiten oder eine Doktorarbeit mit 200 Seiten auf ihn zukommt.

Unbedingt sollten auch dein Name und Matrikelnummer, der Studiengang, der Name der Hochschule und deines Dozenten vorkommen. Das Abgabedatum rundet das Titelblatt ab.

Die Reihenfolge bleibt dir selbst überlassen.

 

Hier findest du ein paar Faustregeln, die es zu berücksichtigen gilt:

  • Weniger ist mehr! Sieh zu, dass alle wichtigen Informationen enthalten sind und dass der Leser einen positiven Eindruck bekommt. Vermeide es, das Deckblatt zu voll zu packen.
  • Kreativität ja, aber im Kontext! Gerne kannst du das Deckblatt ein bisschen schmücken, beispielsweise mit einem Logo, einem passenden Bild oder durch eine bestimmte Farbe. Aber bitte nicht alles zusammen (siehe den Punkt oben drüber)!
    Wenn du dir unsicher bist, ob diese oder jene Gestaltung den Anforderungen entspricht, halte Rücksprache mit dem Prüfer oder einer dafür zuständigen Person.
  • Im Hinblick auf Optik und der Lesbarkeit bietet es sich an, für das Deckblatt nur eine Schriftart, aber dafür unterschiedliche Schriftgrößen zu verwenden. Der Titel, als Hauptinformation, kann eine größere Schrift haben als dein Name und deine Matrikelnummer. Jedoch gilt auch hier: Nicht übertreiben! Beschränke dich idealerweise auf zwei bis drei verschiedene Größen, alles andere wirkt sehr unruhig.
  • Keine Fehler! Oftmals wird dem Deckblatt vergleichsweise wenig Bedeutung beigemessen. Sorge dafür, dass sich keine Tippfehler auf dem Deckblatt einschleichen! Denn wie bereits eingangs erläutert: Der erste Eindruck zählt! Was denkt wohl der Dozent, wenn ihm direkt im Titel der Arbeit ein Schreibfehler ins Auge springt…
  • Kopf- und Fußzeile gehören ebenso wenig auf das Deckblatt wie eine Seitenzahl! Beachte aber, dass das Deckblatt trotzdem bei der Anzahl der Seitenzahlen mitgezählt wird.

 

Im Folgenden zeigen wir dir, wie du ein ansprechendes, gut strukturiertes Deckblatt zu deiner akademischen Arbeit erstellst, was dazu gehört und wie die verschiedenen Arten zu unterscheiden sind. Das formelle Erscheinungsbild unterscheidet sich nicht vom Rest der Arbeit: idealerweise sollte eine Serifen-Schrift benutzt werden (sprich: Arial oder Times New Roman). Die Schriftgröße beträgt üblicherweise 12pt, der Zeilenabstand 1,5. Ansonsten ist die Gestaltung eines Deckblatts an den meisten Hochschulen sehr frei gehalten. Bitte beachte aber, dass sämtliche hier aufgeführten Angaben nicht immer allgemeingültig sind! Informiere dich vor der endgültigen Abgabe genau über die formellen Vorgaben bei deinem Betreuer/deiner Betreuerin, dem Institut oder dem Vorsitzenden/der Vorsitzenden des Fachbereichs.

 

Essays

Kurze, oft auf wenige Perspektiven bzw. Theorien beschränkte wissenschaftliche Texte, brauchen nicht zwingend ein Deckblatt. Verlangt dein Betreuer trotzdem eines, sollten folgende Informationen darauf zu finden sein:

  • Titel
  • Vollständiger Name
  • Matrikelnummer
  • Fachsemester (zum Zeitpunkt der Abgabe)
  • Studiengang
  • Adresse
  • Deine Hochschul-E-Mail Adresse
  • Name der Hochschule
  • Institut
  • Semester (in welchem das Essay geschrieben wurde)
  • Modulnummer und Titel des Seminars
  • Name des Dozenten/der Dozentin
  • Wortzahl
  • Abgabedatum

 

Hausarbeiten

Seminarabschlussarbeiten verlangen zwingend ein Deckblatt. Dieses sollte enthalten:

  • Titel/Untertitel
  • Vollständiger Name
  • Matrikelnummer
  • Fachsemester (zum Zeitpunkt der Abgabe)
  • Studiengang
  • Adresse
  • Logo der Hochschule
  • Deine Hochschul-E-Mail Adresse
  • Name der Universität
  • Institut
  • Semester (in dem das Seminar besucht wurde)
  • Modulnummer und Titel des Seminars
  • Name des Dozenten/der Dozentin

 

Bachelorarbeiten, Diplomarbeiten und Masterarbeiten

Abschlussarbeiten brauchen selbstredend auch ein Deckblatt. Hier gilt allerdings: weniger ist mehr. Potenzielle Leser interessiert in erster Linie Titel und Abstract deiner Arbeit. Dementsprechend sollten diese möglichst interessant und ansprechend gestaltet sein. Einziger Unterschied zu einer Masterarbeit, ist die Angabe des akademischen Grades, den du bereits erworben hast. Das Deckblatt sollte über folgendes informieren:

  • Art der Arbeit
  • Titel
    • Sollte möglichst prägnant und interessant formuliert sein.
  • Untertitel
    • Führt das Kernthema oder die Methode der Arbeit etwas genauer aus und sollte nicht mehr als zwei Zeilen in Anspruch nehmen.
  • Logo/Abbildung
    • Du kannst entweder das Logo deiner Hochschule oder eine einschlägige Abbildung zum Thema deiner Arbeit einfügen. Beides sollte eine möglichst hohe Auflösung haben. (Wenn du die Arbeit in Kooperation mit einer Firma verfasst hast, ist es sinnvoll auch ihr Logo einzufügen.)
  • Dein Vollständiger Name und akademischer Grad
    • Bei einer Masterthesis also dein Bachelorabschluss, bei einer Doktorarbeit der Masterabschluss.
  • Matrikelnummer
  • Telefonnummer
  • Name der Hochschule
  • Studiengang
  • Name der Fakultät/des Instituts
  • Vollständiger Name des Erst- und Zweitprüfers
  • Ort und Abgabedatum

 

Doktorarbeiten

Auch hier gibt es wieder nur wenige Unterschiede zur Bachelorarbeit. Wesentliche Dinge für das Deckblatt einer Dissertation sind:

  • Titel /Untertitel
  • Art der Arbeit
  • Zu erlangender Grad
  • Name der Fakultät/des Instituts
  • Name der Hochschule
  • Vollständiger Name mit bereits erlangtem wissenschaftlichem Grad
  • Ort, Monat, Jahr der Abgabe

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