Wie schreibe ich ein gutes Inhaltsverzeichnis?


Das Inhaltsverzeichnis ist wesentlicher Ausgangspunkt jeder akademischen Arbeit. Es dient dem Leser nicht nur als roter Faden, sondern hat auch für dich als Schreibenden einen großen Vorteil: Klarheit im Kopf.

Keine gute akademische Arbeit ohne ein gutes Inhaltsverzeichnis!

Du solltest wissen, dass der Titel der Arbeit noch lange nicht so viel aussagt wie das Inhaltsverzeichnis! Sei dir darüber im Klaren, dass jeder Leser deiner Forschungsarbeit zunächst den Titel liest, anschließend das Inhaltsverzeichnis und das Quellenverzeichnis. Sie geben dem Leser einen Überblick über das Werk und vermitteln ihm einen Eindruck, ob die Arbeit qualitativ hochwertig ist. Deshalb sollte das Verzeichnis nicht einfach herunter geschrieben werden, sondern es soll sich im Zuge deiner akademischen Arbeit noch ein wenig verändern und wandeln, da es stetig an die Entwicklung der Arbeit angepasst werden muss.

Außerdem wirst du dir durch das Erstellen eines Inhaltsverzeichnisses darüber bewusst, in welche Teile sich deine Arbeit aufgliedert und es dient dir somit als Ordnungskonzept des Gedankenflusses deiner wissenschaftlichen Arbeit. Diese Gliederung kannst du gleich zu Beginn nutzen, um dir deine Recherchearbeit einzuteilen, den Umfang deiner Arbeit vor Augen zu halten und dir somit auch einen Zeitplan zu erstellen. Wir empfehlen die folgenden sechs Schritte, um ein gutes Inhaltsverzeichnis zu schaffen:

1.      Kerngedanken niederschreiben

Zunächst solltest du den Kerngedanken deiner Arbeit in 2-3 Sätzen niederschreiben. Notiere dir auch alle Themengebiete, alle Punkte die du abarbeiten möchtest, sodass später in der Gliederung nichts fehlt. Die Reihenfolge ist an diesem Punkt noch irrelevant. Schreibe alles nieder, was dir zu deiner Arbeit in den Sinn kommt.

Tipp: Nutze am besten Post-Its dafür, dies hilft dir später bei der Strukturierung des Inhaltsverzeichnisses und verbildlicht deine Arbeit.

2.       Aussortieren

Nun solltest du differenzieren. Sind wirklich alle Stichwörter relevant für die Forschungsfrage deiner Arbeit? Sortiere die Punkte aus, die deiner Arbeit keinen Mehrwert verschaffen. Parallel dazu kannst du dir schon Gedanken darüber machen, in welcher Reihenfolge die Themenpunkte am sinnvollsten angeordnet werden können.

3.       Struktur festlegen

Jetzt ist es an der Zeit die Struktur der Punkte festzulegen. Falls du Post-Its benutzt, kannst du diese an ein White Board oder auch einfach an die Wand kleben und hin und her bewegen. Probiere solange herum, bis du mit der Gliederung zufrieden bist. Sei dir darüber im Klaren, dass das Inhaltsverzeichnis im ständigen Fluss ist; genau wie deine Forschungsarbeit.

4.       Gewichten

Anschließend musst du darüber nachdenken, welche Gewichtung die einzelnen Punkte haben werden. Bei dieser Überlegung kannst du die Nummerierung der Themenpunkte festlegen, was es dir erleichtern wird einzuschätzen, wie viele Seiten zu der jeweiligen Thematik geschrieben werden sollten. Gibt es Unterpunkte zu einem bestimmten Themengebiet? Lassen sich mehrere Punkte zusammenführen? Dies kannst du auch ganz  einfach mit Post-Its verbildlichen und herum kleben wie du möchtest.

Tipp: Ein Unterpunkt darf nicht allein stehen, es sollte stets zumindest ein weiterer Unterpunkt auf derselben Ebene liegen.

5.       Punkte benennen

Besonders wichtig für ein aussagekräftiges Inhaltsverzeichnis ist das Benennen der einzelnen Punkte. Einleitung,  Forschungsfrage und Schluss bilden keinen geeigneten Überblick über die Themenbereiche. Sei spezifisch und so genau wie möglich, aber trotzdem kurz und prägnant. Man sollte durch die Gliederungspunkte auf den gesamten Inhalt und Aufbau der Arbeit schließen können, aber auch der einzelnen Themengebiete. Das Gesamtbild soll demnach stimmen.

Tipp: Erinnerst du dich an den Deutschunterricht in der Schule? Überschriften sollten immer nur so viel Inhalt preisgeben wie nötig, sodass man versteht, worum es im Kapitel geht, aber trotzdem das Interesse am Lesen behält. Genauso verhält es sich auch bei wissenschaftlichen Arbeiten!

6.       Seitenzahl planen

Schließlich kannst du zu jedem Themengebiet die ungefähre Seitenzahl hinzuschreiben, was dir das Einteilen deiner Zeit sehr erleichtern wird. Die Seitenangaben müssen natürlich nicht strikt eingehalten werden, sie dienen als Hilfe und können bzw. müssen, genauso wie das gesamte Inhaltsverzeichnis, stetig an die Forschungsarbeit angepasst werden.

 

 

 

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