Mit Lob umgehen: Komplimente richtig einordnen!


Mit Lob umgehen ist oft schwerer als Kritik zu akzeptieren. Die Gründe hierfür können in der Kindheit verankert sein. Häufig ist die Lobpreisung nach eigener Auffassung gar nicht angebracht oder wurde übertrieben formuliert. Gleichwohl ist das Loben ein Instrument von Vorgesetzten, welches mit Bedacht zur Steigerung der Effektivität einzusetzen ist.

Nachfolgend haben wir ein paar Tips für dich, wie Lob auszuteilen und anzunehmen ist.

Mit Lob umgehen: Selber Anerkennung zollen!

Wenn sich Mitarbeiter untereinander loben, so ist dies nett. Aber eine ernstgemeinte Anerkennung vom Chef oder Teamleiter hat einen viel höheren Stellenwert.

  • Mit Lob sparsam umgehen: Mit Lob umgehenNicht jede erledigte Arbeit die zum Standardrepertoire gehört, verdient gesonderte Anerkennung. Wurde eine Leistung erbracht, welche sich über dem Niveau anderer Angestellter bewegt, Überstunden absolviert um ein Projekt abzuschließen oder wurde ein langandauernder Job erfolgreich beendet, so ist Lob angebracht.
  • Lob als Motivator nutzen: Wird ein Mitarbeiter vor seinen Kollegen gelobt, so kann dies für zusätzliches Feuer sorgen. Positiv gesehen arbeiten andere auch härter, um sich Komplimente zu verdienen. Negativ gesehen glauben andere Mitarbeiter vielleicht das Lob eher verdient zu haben. Daher ist es eine Einzelfallentscheidung, ob die Anerkennung im großen Rund oder im Vier-Augen-Gespräch gezollt wird.
  • Gruppen-Lob: Wurde eine Arbeit im Team absolviert, so ist auch jeder involvierte Mitarbeiter für seine Beteiligung zu loben. Sich Leute einzeln herauszupicken ist bestenfalls im Einzelgespräch angebracht. Das Lob des Einzelnen soll keine Missgunst hervorrufen.

Mit Lob umgehen: Komplimente annehmen lernen!

Selbst ernst gemeinte Anerkennung findet oftmals nicht den Weg ins Bewusstsein des Angestellten. Mit Lob umgehen ist nicht jedem gegeben. Dennoch ist der gegenüber nicht durch eine flapsige oder unbedachte Äußerung zu verärgern.

Mit Lob umgehen: So gehst du vor!

Bedanken: Eine Lobpreisung bedarf keiner Begründung von Seiten des Gelobten. Es hat keine Rechtfertigung zu erfolgen. Ein aufrichtiges Dankeschön ist das Einzige was nötig ist.

  • Zustimmen: Wer für eine besondere Leistung hervorgehoben wird, beispielsweise von einem Kunden, braucht nicht „abzuwinken“. Vielmehr wird dem Gegenüber zugestimmt, womit dieser Recht bekommen hat. Dadurch verlassen alle Beteiligten das Gespräch mit einem guten Gefühl.
  • Selbstdarstellung: Wird ein Kompliment angenommen, ist derjenige nicht gleich arrogant. Andere glauben mit schönen Worten manipuliert zu werden. Es ist wichtig zu begreifen, dass ein Kompliment keine Gegenleistung erfordert und lediglich als kurzzeitige Beurteilung gesehen wird.
  • Freude zeigen: Mit einem Lob soll etwas bezweckt werden. Die Arbeitsleistung wird gewürdigt, um dem Angestellten ein besonderes Erlebnis zu schenken. Der gelobte sollte seine Freude daher offen zeigen, um wiederum dem Kompliment-Geber sein Erfolgserlebnis zu gewähren.

Wer Angst hat im Mittelpunkt zu stehen oder wenn das Selbstgefühl so gering ist, dass die Anerkennung abprallt, kann dem wohlmeinenden Gegenüber ausversehen auf den Schlips treten. Häufig geschieht dies, indem die eigene Leistung abgewertet wird. Bisweilen wird sogar auf Misserfolge hingewiesen oder der Gesprächspartner gedanklich als „Schleimer“ abgetan. Viel wichtiger wäre es hingegen die eigenen Leistungen selber neutral bewerten zu lernen und auf diesem Weg das Kompliment richtig einzuordnen – als ernstgemeintes „Daumen hoch“!

Mit Lob umgehen ist erlernbar, indem eine bessere Selbsteinschätzung vorgenommen wird.

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One Response to Mit Lob umgehen: Komplimente richtig einordnen!

Salento am 19. September 2016 um 15:59

Kompliment zu diesem schönen Beitrag!

Bildquellen

  • Mit Lob umgehen: Fotolia: Trueffelpix

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