Literaturrecherche: 10 Tipps


Am Anfang jeder Arbeit steht die Themenfindung. Ob du spontan oder durch eine Recherche auf ein Thema stößt ist eigentlich völlig gleich, solange du selbst mit dem Thema zufrieden bist. Bestenfalls findest du das Thema so spannend, dass die Arbeitsmotivation von selbst kommt. Sicher ist auf jeden Fall, dass Literaturrecherche an irgendeinem Punkt der Arbeit unerlässlich ist. Sie bildet die Basis einer guten Arbeit, dementsprechend solltest du genügend Zeit einplanen. Mit einer gründlichen Recherche schreibt sich der Text fast schon von alleine.

Um die Recherche zu erleichtern, haben wir 10 Tipps zusammengestellt:

Tipp 1: Das ungefähre Thema steht fest? Oder du hast zumindest einen Ausgangspunkt? Dann kann es losgehen mit der Recherche. Es ist allerdings ein Vorteil, wenn du dich noch nicht im Detail festlegst, denn je nach dem auf welche Literatur du stößt, kann sich das Thema noch ein wenig drehen und wenden. Sei flexibel, denn vielleicht findet sich Literatur, die deinen Blickwinkel erweitert und dich zu einem noch spannenderen Thema verhilft!

Tipp 2: Achte unbedingt auf die Wissenschaftlichkeit der Quelle! Dass Wikipedia nicht zitiert werden kann, wird dir sicherlich bewusst sein. Allerdings sind auch viele andere Internetquellen nicht wissenschaftlich. Außerdem dürfen in Forschungsarbeiten keine anderen studentischen Arbeiten zitiert werden. Falls der Artikel themenrelevant ist, greife also auf dessen Primärquellen zurück.

Tipp 3: Oftmals ist es überhaupt nicht nötig stapelweise Bücher auszuleihen. Recherchiere am Besten erst einmal online, welche Bücher relevant sein könnten und entscheide vor Ort noch einmal, welche Bücher wirklich mitkommen sollen. Denn nach einem Blick in die Bücher, bekommst du oftmals ein Gefühl, ob sie einem weiterhelfen oder nicht. Das Ausleihen von zu vielen Exemplaren kann ganz schön demotivierend sein!

Tipp 4: Schau dich nicht nur in der Bibliothek nach Büchern um, sondern suche auch unbedingt nach Journals! Diese sind oftmals auf dem neueren Stand und sind auch sehr wichtig, um die wissenschaftliche Relevanz der Arbeit herauszuarbeiten. Schau am Besten in Onlinedatenbanken wie Ebsco und Jstor. Fast jede Universität oder Hochschule besitzt einen Zugriff zu den Datenbanken.

Tipp 5: Es ist nicht nötig das gesamte Buch oder Kapitel zu lesen. Verschaffe dir zunächst einen Überblick über das Werk, durchscanne es mit deinen Augen und lese nur die wichtigsten Absätze. So sparst du nicht nur Zeit, sondern auch Geduld.

Tipp 6: Bist du auf einen passenden Artikel gestoßen, schau unbedingt in dessen Quellenangaben nach weiteren interessanten Büchern oder Journals nach. du musst deine Suche nicht immer wieder von vorne beginnen, wenn du so die Möglichkeit hast, immer tiefer einzusteigen.

Tipp 7: Speichere dir von Anfang an alle Artikel ab, oder notiere die Quellen in einer Datei oder auch Citavi – Citavi ist ein Programm, welches den gesamten Arbeitsprozess einer wissenschaftlichen Arbeit unterstützt, vor allem aber sehr hilfreich zur Sammlung der Quellen und der anschließenden Erstellung des Quellenverzeichnisses ist –  sodass Du einen Überblick über alle Werke bekommst. Sehr hilfreich ist es auch alle Absätze, die später relevant sein könnten in eine Worddatei oder auch Citavi zu speichern. Am besten schreibst du auch gleich die wichtigsten Seitenzahlen dazu, dass du später nicht mehr danach suchen musst.

Tipp 8: Hast du Dir einen großen Überblick über die themenrelevante Literatur verschafft, ist es an der Zeit das Thema zu differenzieren. Ohne ein klar definiertes Thema kommst du an diesem Punkt nicht weiter, denn es ist langsam an der Zeit zu reduzieren.

Tipp 9: Achte beim Reduzieren der Arbeit darauf, dass du dein Thema klar vor Augen hast. Nach einer ausgiebigen Recherche, hast du normalerweise eine große Masse an Quellen, die es dir schwer machen können das Thema beizubehalten. Stelle dir jedes Mal die Frage, ob es wirklich Sinn macht, oder ob es nur interessant wäre das Thema zusätzlich in der Arbeit zu integrieren.

Tipp 10: Sei nicht zu versteift auf ein Thema. Falls du merkst, dass es kaum oder nur sehr alte Literatur dazu gibt, versuche es lieber mit einem anderen. Es gibt noch genügend spannende Themen, die nur darauf warten bearbeitet zu werden!

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