10 Tipps zur Einleitung einer wissenschaftlichen Arbeit!


Deine Einleitung in die wissenschaftliche Arbeit zeigt dem Prüfer oder später auch dem Leser die Richtung an, in welche sich das gewählte Thema entwickeln soll. Es werden Thesen aufgestellt, Fragen aufgeworfen und Methoden vorgestellt. Die Einleitung ist ein kurzes, aber ein immens wichtiges Kapitel. Daher solltest du dir die nachfolgenden 10 Tipps und Tricks bei der Erstellung zu Herzen nehmen!

10 Tipps und Tricks zur Einleitung!

Die Tipps und Tricks werden in unterschiedliche Abschnitte aufgeteilt. Wir beginnen mit den vier Abschnitten einer Einleitung. Diese sind nur beispielhaft zu verstehen. Ein anderer Aufbau ist möglich. Für den ersten Einstieg ist die folgende Strukturierung jedoch sinnvoll.

Aufbau:

  1. Ausgangssituationdiplomarbeit - einleitungDieser erste Abschnitt stellt die Lage dar. Gleichzeitig soll er Lust darauf machen weiterzulesen. Hierfür empfiehlt es sich einen Überblick über die Ausarbeitung zu geben.
  2. Problemstellung – Eine wissenschaftliche Arbeit beschäftigt sich mit einem konkreten Problem. Je konkreter die Problemstellung, desto besser lässt sich das Thema eingrenzen. Dieser Abschnitt gibt entsprechend den Rahmen vor, in welchem die Bearbeitung erfolgen soll. Hier kann auch eine Fragestellung hinzugefügt werden, die im Fazit beantwortet wird.
  3. Zielstellung – Was ist Sinn und Zweck der Ausarbeitung? In der Einleitung sollte auf das Ende vorgegriffen werden. Was soll erreicht werden?
  4. Methodik – Was für Mittel werden auf dem Weg zum Ziel eingesetzt? Wie gehst du bei der Erstellung der Arbeit vor?

Neben dem groben Aufbau, welcher natürlich jedem Anfänger für seine Gliederung hilft, sind auch grundsätzliche Hinweise zu beachten.

Grundsätzliches:

  1. Letztes Kapitel – Für erfahrende Studenten im wissenschaftlichen Arbeiten ist die Einleitung häufig das letzte Kapitel, welches ausgearbeitet wird. Dies bedeutet jedoch nicht, dass du dir vorab keine Gedanken machen musst. Das Grundgerüst hat von Beginn an zu stehen. Die Arbeit entwickelt sich jedoch häufig in eine andere Richtung als geplant und dies sollte sich auch in der Einleitung wiederspiegeln.
  2. Überarbeitung – Wurde die Einleitung zum Beginn erstellt, so sollte der Text mehrfach gelesen werden. Nicht selten ist noch eine Überarbeitung nötig, welche der tatsächlichen Ausarbeitung Rechnung trägt.
  3. Roter Faden – Der rote Faden muss sich durch das Inhaltsverzeichnis, durch den Haupttext und auch durch die Einleitung ziehen. Du darfst in der Einleitung nicht wild durch deine Themen springen, sondern musst hier chronologisch vorgehen.

Nicht zuletzt ist die Einleitung auch eine Verknüpfung unterschiedlicher Abschnitte. Sie orientiert sich grob am Inhaltsverzeichnis und greift leicht auf einige Kapitel vor. Sie erläutert das Vorgehen im Hauptteil und weckt Erwartungen für das Fazit.

Verknüpfungen:

  1. Wegweiser – Das Inhaltsverzeichnis kann als Wegweiser für die Einleitung dienen. Es muss und sollte nicht auf jedes Kapitel eingegangen werden. Wichtige Stationen, sowie die dahinterstehende Methodik sind jedoch zu nennen.
  2. Hauptteil – Wichtige Schritte im Hauptteil können in der Einleitung angerissen werden. Daher wird der Einstieg häufig auch erst nach der eigentlichen Texterstellung angefertigt.
  3. Fazit – Während zu Beginn Fragen aufgeworfen und Methoden vorgestellt werden, wird am Ende das Ergebnis dieser Forschung dargelegt. Es bietet sich an zum Schluss nochmals auf die Einleitung zu blicken, um den roten Faden abzuschließen und ein rundes Ergebnis zu präsentieren.
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3 Kommentare zu 10 Tipps zur Einleitung einer wissenschaftlichen Arbeit!

Sandra am 5. März 2016 um 21:52

Danke für die Tipps!

Mel am 12. Juni 2017 um 15:27

Danke, Du rettest mir den Arsch. Vorher hatte ich noch kein Plan, wie ich die Einleitung an einer wissenschaftlichen Arbeit angehen soll. Jetzt weiss ich zumindest wie anfangen 🙂

Virginia am 11. November 2017 um 16:46

Erst einmal, vielen Dank für die schöne Übersicht.

Eine Frage zum Thema Methodik bleibt für mich allerdings bestehen. Dieser Punkt hat m.E. nichts mit dem eigentlichen Inhalt der Seminararbeit zu tun. Wie kann ich diesen Punkt daher möglichst sinnvoll gestalten? (Soll man jede Quelle nennen oder darauf eingehen, dass man hauptsächlich Sekundärquelle verwendet?)

Danke schon einmal vorab.

Bildquellen

  • diplomarbeit – einleitung: Fotolia: monropic

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