10 Tipps und Tricks für Google Scholar


Eine Schritt für Schritt Anleitung zur Literatursuche mit Google Scholar haben wir dir bereits in diesem Artikel vorgestellt. Hier zeigen wir dir 10 einfache Tipps und Tricks, wie du mit Google Scholar Literatur für deine Wissenschaftliche Arbeit findest. 

 

  1. Suchergebnisse direkt filtern

Die umfangreichen Ergebnislisten zu überblicken ist schwer bis unmöglich. Schnelle Abhilfe kannst du unter den linksbündigen Suchparametern schaffen. Hier kannst du die Ergebnisse filtern nach:

  • Veröffentlichungsjahr
  • Erscheinungsdatum oder Relevanz
  • Sprache 

Hilfreich, denn: 

So kannst du die aktuellste Literatur durchsuchen und bei englischen Arbeiten direkt passende Quellen erhältst. 

 

  1. Erweiterte Suche

Unter dem Pop-up-Menü links oben gelangst du auf die „erweiterte Suche“. Hier stehen dir noch weitere Parameter zur Verfügung, wie:

  • alle eingegebenen Keywords suchen („mit allen Wörtern“)
  • alle eingegebenen Keywords in genau dieser Reihenfolge suchen („mit der genauen Wortgruppe“) 
  • einzelne Keywords zufällig suchen („mit irgendeinem der Wörter“)
  • Keywords aus der Suche ausschließen („ohne die Wörter“)
  • die Keywords sollen nur im Text oder Titel der Ergebnisse vorkommen 
  • suche Keywords mit bestimmten Autoren gekoppelt
  • Keywords in bestimmten Zeitschriften suchen
  • Keywords mit bestimmtem Verfassungszeitraum kombinieren 

Hilfreich, denn:

Selbst wenn du dich mal nicht Wort für Wort an einen Buchtitel erinnern kannst, ist es so wahrscheinlich, dass die Quelle trotzdem findest. 

 

  1. Favoriten markieren

Jedes Suchergebnis enthält in der untersten Zeile einige Symbole und Links, die weitere Features verbergen. Mit Klick auf den Stern kannst du die entsprechende Quelle in deiner Favoritenliste speichern.

Hilfreich, denn:

Eine längere Literaturrecherche bedeutet einiges an Quellen. Mit der Favoritenliste musst du diese nicht nochmals gesondert aufschreiben. 

Achtung! 

Diese Funktion ist nur für Nutzer mit einem verknüpften Google-Konto nutzbar.

 

  1. Literaturverzeichnisse anlegen

Neben besagtem Stern findet sich ein weiteres Feature. Mit Klick auf die Anführungszeichen erhältst du in einem kleinen Pop-up-Fenster drei Referenzformen der entsprechenden Quelle. Unten finden sich ebenfalls Links zu den Programmen BibTeX EndNote RefMan und RefWorks.

Hilfreich, denn:

Die Angaben kannst du einfach mit Copy und Paste in dein eigenes Verzeichnis übernehmen bzw. direkt in die Liste des verwendeten Programms verschieben.

Achtung!

Achte darauf, dass die angezeigten Angaben mit den Vorgaben der Fakultät übereinstimmen.

 

 

  1. Bibliothekssuche

Das letzte Symbol in der Quellenzeile „>>“ führt zum Link für die Bibliothekssuche. Wählst du diesen aus, leitet dich Google zur Seite von WorldCat weiter. Dort kannst du zunächst den gewünschten Ort eingeben. Danach wird dir eine Liste mit örtlichen Bibliotheken angezeigt. Nach Klick auf eine davon, wirst du direkt zur Seite der Bibliothek weitergeleitet, auf der die Quelle aufgeführt ist.

Hilfreich, denn:

So kannst du schnell und einfach herausfinden, ob die gefundene Quelle auch in deiner Unibib ausleihbar ist. 

 

  1. Die aktuellsten Veröffentlichungen finden

Auch die übrigen Links in dieser Zeile sind nicht zu verachten. „Alle X Versionen“ führt dich zu einer weiteren Ergebnisliste von Google Scholar, die alle früheren oder späteren Publikationen der Quelle aufführt. Oft sind auch andere online Veröffentlichungen des gleichen Autors inbegriffen.

Hilfreich, denn: 

Für eine wissenschaftliche Arbeit die aktuellsten Veröffentlichungen i.d.R. gefordert werden. 

 

  1. Wie gut ist die Quelle?

„Zitiert von: X“ gibt an, wie oft die Quelle von anderen Autoren zitiert wurde. Mit Klick darauf, erhältst du wieder eine Liste dieser Quellen. Hier kann auch wieder nach den Suchparametern gefiltert werden.

Hilfreich, denn: 

Je öfter eine Quelle zitiert wird, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass sie auch für deine Arbeit viele Informationen enthält.

 

  1. Ähnliche Quellen finden

Unter „Ähnliche Artikel“ bekommst du eine Ergebnisliste mit Publikationen, deren Inhalt dem der entsprechenden Quelle ähnelt. 

Hilfreich, denn:

Wenn die entsprechende Quelle noch nicht 100% deinen Vorstellungen entspricht, wirst hier vielleicht trotzdem fündig.

 

  1. Immer auf dem Laufenden bleiben

Zurück zur Seitenleiste. Mit dem Feature „Alert erstellen“ erhältst du nach Eingabe deiner Mailadresse und den gewünschten Keywords bzw. Autoren von Google eine E-Mail, sobald eine neue Publikation der eingegebenen Parameter erscheint. 

Hilfreich, denn:

Gerade bei Abschlussarbeiten, die sich über mehrere Monate ziehen, ist es gut während dem Arbeitsprozess mit neuen Ergebnissen auf dem Laufenden zu bleiben. 

 

  1. Kennzahlen

Im Pop-up-Menü findet sich der Punkt „Kennzahlen“. Dort sind sämtliche wissenschaftliche Zeitschriften aufgelistet und wie oft sie zitiert wurden. Diese kann mann auch nach Kategorien und Sprachen sortieren. 

Hilfreich, denn:

Steht man noch ganz am Anfang der Recherche, kann man hier Quellen finden, die sich nicht nur thematisch eignen, sondern durch die Häufigkeit der Zitationen wahrscheinlich auch für das eigene Projekt eignen. 

 

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